Start Beobachtungsberichte 2013 07.04.2013 - Gegensätze ziehen sich an - die Sonne und der Komet PANSTARRS

Gegensätze ziehen sich an – beim Überlegen, welchen Titel dieser Beobachtungsbericht bekommen sollte, fiel mir diese Metapher ein. Denn gegensätzlicher können die beiden „Hauptdarsteller“ dieses Berichts wohl kaum sein – ein heißer Stern und ein kalter, schmutziger „Schneeball“. Und da sich zwei Massen ja gegenseitig anziehen, passte das auch, wenngleich die Anziehungskraft der Sonne natürlich im ein vielfaches größer ist, als die eines Kometen.


Beobachtung der Sonne am 07.04.2013:

Was für ein schöner Tag, dieser Sonntag. Nachdem sich unser Heimatstern in den vergangenen Monaten doch sehr rar gemacht hat, kamen an besagtem Sonntag doch einige Sonnenstunden zusammen. Schon am frühen Morgen war der Himmel kräftig blau und wolkenlos. Es war einfach nur herrlich, die wärmende Kraft ihrer Strahlen auf dem Körper zu spüren. So brauchte es schon am Vormittag nicht viel und ich entschied mich dazu, seit langem mal wieder einen Blick auf die Sonne zu riskieren.

Schnell war mein 12“ f/5 Dobson mit dem Sonnenfilter und dem Lichtschutz versehen und neben dem Coronado PST Sonnenteleskop in der Einfahrt aufgebaut. Somit konnte ich unser Zentralgestirn sowohl mit dem großen Newtonteleskop im Weißlicht (volles Farbspektrum – in Summe eben weiß), wie auch mit dem viel kleineren PST im tiefroten H-alpha-Licht (656,3nm), beobachten. Um es vorweg zu nehmen, die Sonne geizte in beiden Teleskopen nicht mit faszinierenden Details.



Nein, ich habe keinen Zwillingsbruder, sondern lediglich ein bisschen mit einer neuen iPhone-App (CloneErase) gespielt, mit der es „auf Knopfdruck“ möglich ist, sich ganz schnell mal auf einem Foto zu clonen.

Im Weißlicht waren neben der Granulation auch einige Flecken und Fleckengruppen zu beobachten. Vor allem in Verbindung mit dem Binoansatz waren die Details doch sehr lecker. Feinste Strukturen waren da in den Umbren und Penumbren der Flecken zu erkennen, die mich, wenn auch schon lange her, immer wieder an den Physikunterricht in der Schule erinnern, wo wir mit einem Magneten und Eisenspäne schön Feldlinien darstellen konnten. Hinken tut der Vergleich ja auch in keinster Weise, da die Sonnenflecken ja auch durch magnetische Phänomene hervorgerufen werden. Für uns Beobachter sind sie aber nur sichtbar, da sie ca. 1.500 bis 2.000 Grad kälter sind als die restliche Sonnenoberfläche und somit wesentlich dunkler erscheinen.

Auch in der Wellenlänge der H-alpha-Linie waren spektakuläre Details zu sehen. Aufgrund der relativ geringen Öffnung des Coronado PST von nur 40mm, empfinde ich die Details auf der Kreisfläche der Sonne immer nicht als so wahnsinnig detailreich und verharre bei diesen nicht so lange. Die Protuberanzen find ich aber auch im kleinen PST schon sehr schön anzusehen, vor allem, wenn am Sonnenrand so schöne Bögen und Fackeln zu sehen sind, wie an diesem Sonntag. Auch hier lohnt sich der Einsatz des Binoansatzes, wenngleich dadurch aber auch schneller „das Licht ausgeht“, da der Strahlenteiler im Binoansatz ja die Lichtmenge halbiert und jeweils eine Hälfte auf je ein Auge wirft. Beim großen Dobson mit seinem 305mm im Durchmesser messenden Hauptspiegel an der Sonne noch längst kein Problem. Bei einem 40mm Teleskop, das noch dazu nur einen ganz schmalen Bereich des für das menschliche Auge sichtbaren Spektrums durchlässt, wird das aber bei steigender Vergrößerung schnell zu einem Problem. Eine Beobachtung ohne einen über den Kopf gelegten Blendschutz – ich nutze dafür immer mein schwarzes XL-Harley Davidson T-Shirt – ist nicht mehr möglich. Da spielt dann plötzlich die „Dunkeladaption“, die man sonst eigentlich nur bei der nächtlichen Beobachtung von Deepskyobjekten für wichtig und unerlässlich sieht, auch bei der Sonnenbeobachtung eine große Rolle. Auch hier am Tage unter dem schwarzen Stoff, unterm Kinn auch noch zugehalten damit möglichst kein Tageslicht zu den Augen kommt, entdeckt man nach für nach immer mehr Details umso länger man beobachtet. Und trotz weniger Licht erscheinen diese bei der binokularen Beobachtung mit beiden Augen auch um einen, wenn auch kleineren Faktor als bei der nächtlichen Planeten- und Mondbeobachtung mit dem großen Dobson, deutlicher hervorzutreten, als bei der monokularen Beobachtung mit nur einem Auge.

Wie so oft wollte ich den visuellen Eindruck auch fotografisch festhalten. Den großen Aufwand mit Webcam und Laptop scheute ich aber und holte nur meine kleine Fuji F31fd Digiknipse raus, um an beiden Teleskopen per Okularprojektion ein paar Fotos zu machen. Die besten Ergebnisse der Weißlicht- und H-alpha- Fotos habe ich dann später in folgendem Composite zusammengefasst. Für die Ästhetik habe ich das Weißlichtfoto der Sonnenscheibe ein wenig orange eingefärbt.

Sonnencomposite vom 07.04.2013



So ca. 3 Stunden verbrachte ich so über die Mittagszeit hinweg draußen unter strahlend blauem Himmel. Zwischendurch immer mal ´n Käffchen und ´n Zigarettchen zu mir genommen und es mir dabei richtig gut gehen lassen. Am späteren Nachmittag holte ich dann noch „Oswald“, meinen etwas älteren 60/900 Refraktor raus, um auch damit noch einen Blick auf die Sonne zu werfen.



Natürlich darf man mit einem „normalen“ Teleskop die Sonne nur mit Sonnenfilter beobachten, um Augenschäden zu vermeiden. Mir bekannt sind nur zwei Ausnahmen, bei denen man auf einen Objektivsonnenfilter verzichten kann, bzw. muss. Zum einen die Variante, wenn man zur Reduktion der Sonnenenergie einen sogenannten Herschelkeil benutzt, eine wesentlich günstigere, aber auch sehr sichere Variante ist die der Sonnenprojektion. Zum Lieferumfang von „Oswald“ gehörte seinerzeit ein Sonnenprojektionsschirm, den man am Okularauszug befestigt und auf den das von einem Okular „erzeugte“ Bild der Sonne dann projiziert wird. Bei dieser Variante muss man nur vermeiden Billigokulare mit Kunststofflinsen, bzw. mit in Kunststoff gefassten Glaslinsen zu verwenden. Diese Okulare werden aufgrund der großen Hitze im Brennpunkt zerstört.

Obwohl ich für „Oswald“ auch einen Objektivsonnenfilter gebaut habe, wollte ich an diesem Sonntag mal die Projektionsmethode anwenden, um meinem vierjährigen Sohn auch mal die Sonne auf diesem Weg zu zeigen. Am Okular beobachten ist noch nicht so sein Ding.



Aufgrund der relativ geringen Größe der Projektion – der Aluminiumstab des Sonnenprojektionsschirms dürfte ruhig noch etwas länger sein, um ein größeres Abbild der Sonne zu bekommen – sind die feinen Details zwar nicht ganz so gut zu erkennen, als bei der Beobachtung der Sonne direkt durch´s Okular. Nichts desto trotz geht da auch schon einiges, wie folgendes Foto zeigt, bei dem ich einfach das projizierte Sonnenbild vom Schirm abfotografiert habe. In dieses Foto habe ich noch den großen Sonnenfleck „eingebaut“, den ich mit kleinerer Okularbrennweite, also höherer Vergrößerung für das Foto ebenfalls auf den Schirm projiziert hatte. Der Schatten auf dem projezierten Bild der Sonnenkugel stammt von dem Alurohr, welches den Projektionsschirm hält.



Der kleine „Oswald“ ist mit seinem Öffnungsverhältnis von f/15 schon ein feines Teleskop. Beim Beobachten mit Objektivsonnenfilter direkt durch´s Okular hat er eine wirklich tolle, kontrastreiche Abbildung. Auch am Mond macht er eine gute Figur. Für alles andere wird aber schnell die Öffnung von nur 60mm zu klein, um genug Licht zu sammeln, bzw. für hohe Vergrößerungen eine ausreichend hohe Auflösung zu bekommen. Aber allein vom visuellen Anblick her ist „Oswald“ wirklich ein schönes Teleskop, nicht zuletzt aufgrund seiner Bauweise, parallaktisch montiert mit den Proportionen eines klassisch alten, langen Refraktors. Für intensive Beobachtungen nutze ich das Gerät natürlich nicht, aber mir kam schon immer mal wieder der Gedanke, ob sich „Oswald“ nicht auch als Möbelstück in meinem Büro eignen würde.




Beobachtung des Kometen C/2011 L4 PANSTARRS am 07.04.2013:

Nachdem es den ganzen Tag über sonnig blieb, keimte in mir die Hoffnung, dass ich am Abend vielleicht doch noch einen Blick auf den Kometen PANSTARRS werfen könnte. Ein paar Tage zuvor passierte er – natürlich nur rein visuell von der Erde aus betrachtet, nicht real – die Andromedagalaxie in knappem Abstand. Dieses Ereignis war mir aufgrund der Wetterlage schon nicht vergönnt. Laut dem Astronomieprogramm Stellarium sollte sich PANSTARRS an diesem Abend bereits wieder auf knappe 4 ½° von M31 entfernt haben. Ebenfalls in Stellarium probierte ich dann aus, mit welchem Objektiv ich die beiden völlig verschiedenen Objekte dann auch am besten zusammen auf den Chip meiner Canon EOS1000D bannen könnte. Mit meinem alten Porst 135/2,8 Teleobjektiv sollte das gut gelingen.

Gegen 20.45Uhr kam ich an meinem für dieses „Projekt“ vorgesehenen Beobachtungsplatz nahe Goldhausen an. Gute Sicht Richtung Nord-Westen war gefordert, da sich der Komet und die Andromedagalaxie ja in der fortgeschrittenen Dämmerung schon recht nah am Horizont befinden würden.

Zwei Beobachtungsversuche hatte ich ja bereits von diesem Platz aus unternommen. Der erste war am 13.03.2013. An dem Abend hatte ich meine Binomount mit dem 20x80 Triplet Fernglas, mein 10x50 Lidlglas und meine EOS mit Fotostativ dabei. Die folgenden zwei Fotos entstanden an dem Abend.



Leider konnte ich den Schweifstern an dem Abend nicht entdecken, da genau in der richtigen Richtung eine fette Wolkenbank durchzog. Über mir war der Himmel komplett klar, aber Richtung West-Nordwest ging außer der oberhalb des Kometen stehenden Mondsichel nicht viel. Somit verlief der erste Versuch leider negativ.



Bereits an diesem 13.03. wurde ich von einer Erkältung voll erwischt, die sich in den Folgetagen noch verschlimmerte. Somit konnte ich erst am 26.03. einen erneuten Versuch starten den Kometen aufzusuchen – diesmal mit Erfolg, wenngleich die Bedingungen auch an diesem Abend nicht perfekt waren.

Komet PANSTARRS am 26.03.2013 gegen 20.35Uhr:


(EOS1000D, 78mm, f/5,6, ISO800, 10x 10 Sekunden)


Komet PANSTARRS am 26.03.2013 gegen 20.50Uhr:


(EOS1000D, 105mm, f/5,6, ISO1600, 20x 6 Sekunden)

Aber zurück zum 07.04.2013. Diesmal hatte ich auch meine LXD-75 Montierung mitgenommen, da ich gern eine Langzeitbelichtung des Kometen zusammen mit der Andromedagalaxie erstellen wollte, auf der die Sterne nicht zu Strichen werden sollten. Erst beim Aufbauen meines mitgenommenen Equipments – LXD-75 Montierung, EOS1000D mit verschiedenen Objektiven, Binomount, 20x80 und 10x50 Fernglas – bemerkte ich, dass ich die Binomount gar nicht aufbauen brauchte. Ich besitze nur eine lange Schraube mit Fotogewinde und damit kann ich entweder eines der Ferngläser auf der Binomount befestigen, oder die EOS auf der Prismenschiene der Montierung. Da der Komet ja wie gesagt tief am Himmel steht, war es aber auch kein Problem, mein Auto als Fernglasmontierung zu nutzen, was auch gut gelang.

Die erste Belichtungsserie schoss ich nicht mit dem alten Porst Teleobjektiv, sondern mit dem Kit-Objektiv meiner EOS mit eingestellten 55mm Brennweite. Ich wollte einfach auf Nummer sicher gehen, dass ich gleich zu Beginn ein paar Aufnahmen erhalten würde, bei denen sowohl M31 als auch der Komet gemeinsam auf dem Chip der Kamera landen würden. Irgendwie traute ich der Simulation in Stellarium nicht so richtig, was sich aber im Nachhinein als unbegründet erwies.

Während die Aufnahmeserie lief, holte ich mein 20x80 Triplet Fernglas raus und beobachtete mit dem Autodach als Stativ. Die Andromedagalaxie war als Aufsuchhilfe für den Kometen schnell gefunden. Aber was für ein erbärmlicher Anblick. Viel mehr als den länglichen Kernbereich der riesigen Galaxie konnte ich nicht ausmachen. Gerade noch so den Ansatz des ersten vom Kern aus gesehenen Staubbandes. Und das auch nur weil ich wusste, dass es dort sein musste. Auch die Aufnahmeserie bestätigte mir, dass M31 schon deutlich im Siff des Horizontdunstes lag. Von dort aus schwenkte ich dann langsam in Richtung Himmelspol und … da lag er vor mir, der „schmutzige Schneeball“, genannt C/2011 L4 PANSTARRS. Der Komet, auf den schon im letzten Jahr große Hoffnungen gelegt wurden, seit Jahren mal wieder einen Schweifstern mit bloßem Auge am Himmel sehen zu können. Aber zum einen machte die Wetterlage da mal wieder einen Strich durch die Rechnung und zum anderen entwickelte sich PANSTARRS nicht ganz so hell, wie zuvor erhofft.

An diesem Abend war es auch wieder nicht möglich ihn mit bloßen Augen zu erwischen, zu schlecht war die Transparenz in Horizontnähe. Auch die Andromedagalaxie, die bei höherem Stand am Himmel ganz leicht mit unbewaffnetem Auge zu finden ist, konnte ich nur mit Hilfe des Sterns Mirach finden. Dies war der einzige mit bloßem Auge sichtbare Stern der Sternkette, die ich immer zum Aufsuchen unserer Nachbargalaxie verwende.

Der Anblick von PANSTARRS im 20x80 war aber dennoch sehr sehenswert. Nach längerer Beobachtung war sein breitgefächerter Schweif deutlich erkennbar. Und die Helligkeit dürfte in etwa bei 3 – 3,5mag gelegen haben. Denn abzüglich des Horizontsiffs hatte ich schon den Eindruck, dass der Kernbereich von PANSTARRS ein klein wenig heller war, als der Kern der Andromedagalaxie.

Komet PANSTARRS und die Andromedagalaxie am 07.04.2013:


(EOS1000D, 55mm, f/5,6, ISO800, 15x 60 Sekunden)

Nach dieser Fotoserie wechselte ich noch das Kameraobjektiv. Mein altes Porst 135/f2,8 Tele sollte zum ersten Mal für astronomische Aufnahmen zum Einsatz kommen. Da die Optik nun keine Profioptik ist, habe ich die Blende des Objektivs für die Aufnahmeserie auf f/8 runtergedreht, was sich bei der Bildbearbeitung auch als scheinbar notwendig erwies.

Während die Aufnahmeserie lief, machte ich eine nette Fernglasrunde mit dem 20x80. Zuerst war der Orionnebel dran, der sich auch schön mit seien Schwingen zeigte. Im Fuhrmann gings dann an die drei offenen Sternhaufen M36,38 und M37. Ich hab´s ja sonst nicht so mit offenen Sternhaufen – abgesehen von h&chi im Perseus – aber der Anblick im Großfernglas war schon recht schön.

Ein Schwenk rüber zu „meinem“ Sternbild Zwilling zeigte mir dann den nächsten offenen Sternhaufen – M35. Im Teleskop nehme ich diesen hellen Sternhaufen eigentlich nur als Wegweiser zu einem für mein Empfinden viel schöneren, aber auch deutlich schwächeren offenen Sternhaufen – NGC2158. Und auch diesen konnte ich tatsächlich im 20x80 Fernglas erkennen, wenn auch natürlich nur indirekt als verwaschenes kleines Fleckchen. Aber Freude kam trotzdem auf.

Da ich mich an einem bewaldeten West-Berghang befand, war eine Beobachtung von Nordost bis Süden nicht möglich. Daher dachte ich mir, ich mach´s mir mal ein wenig gemütlich und lege mich auf den noch immer verschneiten Feldweg und grase noch ein paar Objekte im Zenit ab. Zuerst machte ich mich auf die Suche nach der Whirlpoolgalaxie M51, die auch schnell gefunden war und mir auch wie gewohnt seinen kleinen Begleiter NGC5195 als kleine Ausbuchtung der größeren Galaxie M51 zeigte. Sehr schön und vor allem sehr relaxend nach all der Suche des richtigen Kamerabildausschnitts und der richtigen Belichtungseinstellungen für die Fotoserien. Es geht doch nichts über die visuelle Beobachtung des Sternenhimmels.

Weiter ging´s zur Galaxie M101. Auch die war als etwas schwächeres Fleckchen schnell gefunden. Und dann weiter zum Galaxienpäärchen M81 und M82. Deutlich waren die Unterschiede zu erkennen. M81 nahezu kreisrund, M82 dagegen wie eine längliche Zigarre. Und bei der war sogar bei längerer konzentrierter Beobachtung die Unregelmäßigkeit im Kernbereich zu erkennen. Woouuuu, einfach klasse. Irgendwie sollte ich doch öfters mal das Fernglas zu Hand nehmen.

Spät war es mittlerweile geworden. Eigentlich wollte ich ja nur den Kometen mit M31 knipsen und beobachten und hatte meiner Frau gesagt, dass ich bis ca. 22.30Uhr wieder zurück sein würde. Nun war es bereits 23.30Uhr und ich beschloss alles wieder einzupacken und gen Heimat zu fahren. Ein guter Entschluss, zumal ich die letzten Aufnahmen der Fotoserie nicht mehr gebrauchen konnte, da der Komet nun auch im Siff des Horizonts deutlich blasser geworden war.

Komet PANSTARRS und die Andromedagalaxie am 07.04.2013:


(EOS1000D, 135mm, f/8, ISO800, 15x 60 Sekunden)

Leider konnte ich bei der Bildbearbeitung nicht mehr Details aus M31 rausarbeiten, zu schlecht war die Transparenz während der Aufnahmen. Auf dem letzten Foto erkennt man auch ganz gut, wie die Transparenz von oben nach unten deutlich nachlässt. Dennoch bin ich recht zufrieden damit und kann im Nachhinein nur sagen, dass es mal wieder ein sehr schöner Beobachtungsabend war und ich meinen Dobson eigentlich auch nicht vermisst habe.

Alles in allem war´s also ein wirklich schöner Tag, den ich beobachtungstechnisch doch sehr genossen habe.