Start Beobachtungsberichte 2011 29.01.2011 - Neue Weltwunder im Sauerland entdeckt

Uhrzeit: 21.30Uhr bis 3.15Uhr
Ort: Hubertus Riegers Sternwarte
Temperatur: ca. -10°Grenzgröße: ca. 6m1-6m2 im Zenit
Seeing: Schulnote 4- (von 1-6)
Instrumente: 16" f/4,5 Newton, 6" f/15 Refraktor
Objekte: Viele … seeeeehhhhhrrrrr viele.

Hubertus reiste bereits am Freitag an, um das vorhergesagte gute Spechtelwetter an seiner Sternwarte zu nutzen. Leider zog es Freitag Abend komplett zu, sodass wir den gemeinsamen Spechtelabend nochmal verschieben mußten. Gegen 2Uhr am Samstag Morgen wurde ich auf der Couch wach und schaute nochmal nach dem Himmel – nur die hellsten Sterne konnten sich gegen die dicke Nebelsuppe behaupten. Morgends um 8Uhr war es NATÜRLICH komplett klar. Aber warum ärgern, in der nächsten Nacht wird’s schon klappen – irre wieviel Optimissmus man nach den letzten (fast) spechtelfreien Monaten noch haben kann, oder?

Der Tag war sehr schön und ich machte mich mit meiner Familie auf zum Geocachen – ein neues Hobby, dem ich seit kurzem, nicht zuletzt durch´s Anfixen von einem Kollegen aus unserem Astroforum, fröne.

Am Abend, nachdem die Kids ins Bett verfrachtet waren, überlegte ich noch, was ich mit zu Hubertus Sternwarte ins östliche Sauerland nehmen sollte. Ich hatte schon Bock ein bisschen zu fotografieren – den Akku meiner EOS hatte ich schon am Nachmittag ins Ladegerät gestopft und die Montierung ist eigentlich immer startklar. Letzten Endes hatte ich dann aber doch keine Lust bei endlich mal wieder klarem Himmel Zeit mit Montierung-einnorden und dem ganzen anderen Krempel zu verplempern und packte nur das Fotostativ, meine dicke TriAtlas-Mappe, ´ne Kanne Kaffee und meinen Thermosbecher ein. Ja und natürlich die EOS, um wenigstens zwischendurch ein paar den Bericht auflockernde Stimmungsbilder einzufangen. Um dies vorweg zu nehmen – ich hätte es bald vergessen, da wir so in die Suche und Beobachtung von „neuen Weltwundern“ vertieft waren. Neue Weltwunder, so nennt Hubertus immer die von ihm/uns noch nie beobachteten Objekte. Und davon gibt’s noch ´ne ganze Menge dort oben.




























Ein weiterer Ausdruck den Hubertus geprägt hat ist der des „Weltraumtouristen“, also Leuten, die sonst mit der Astronomie nichts am Hut haben, aber mal die Möglichkeit nutzen durch ein Teleskop zu schauen. Ein solcher Weltraumtourist war auch an diesem Abend schon zugegen, als ich gegen 21.30Uhr an der Sternwarte eintraf. Es war ein Herr aus dem hiesigen Baumarkt, der damals beim Bau der Sternwarte geholfen hatte. Er war sehr interessiert und hörte unseren Ausführungen und unseren Antworten auf seine Fragen sehr aufmerksam zu. Ich weiß nicht, welche „Weltwunder“ Hubertus ihm bereits gezeigt und erklärt hatte (kann mich nur an M42 erinnern, der natürlich zu dieser Jahreszeit ein MUSS ist), aber als ich ankam war gerade der Krebsnebel M1 im parallaktisch montierten 16“er eingestellt. Die unregelmäßige Form war gut zu erkennen. Auch wirkte die schwach leuchtende Fläche im 12er Nagler sehr unruhig. Außer ein paar (Vordergrund-?)Sternen konnte ich aber keine Details erkennen. Ich schätze, dass bei besserem Seeing im 16“er noch mehr geht.

Danach hatte Hubertus die Galaxie NGC1275 rausgesucht, eine Galaxie aus dem Perseushaufen, die aufgrund Interaktion mit einer anderen Galaxie auf Hubblefotos aussieht wie eine gerade am Himmel explodierende Silvesterrakete. Mit dem 31ger Nagler suchten wir vergeblich an der richtigen Stelle. Die Telradkreise im Deepsky-Reiseatlas waren auch keine perfekte Hilfe, da sie vom Maßstab irgendwie nicht so richtig in die Karte zu passen schienen. Nach dem Wechsel auf das 12er Nagler aber wurden wir nicht nur mit der kleinen NGC1275 belohnt. Noch weitere Galaxien des Perseushaufens ließen sich im gleichen Gesichtsfeld nicht lange bitten. Im 31ger Nagler waren die kleinen Fleckchen einfach zu klein und vermutlich passte die AP auch nicht so recht zum nicht ganz perfekt dunklen Himmel. Als wir dem „Touristen“ dann noch erzählten, dass diese Gx ca. 250 Mill. Lichtjahre entfernt ist konnten wir förmlich das Runterklappen seiner Kinnlade hören – zumindest war er erst mal sprachlos und fragte nochmal nach, als ob er sich gerade verhört hätte. Trotz natürlich nicht vorhandener Beobachtungserfahrung konnte auch er die anderen Plops um NGC1275 erkennen.

Ich machte dann den Vorschlag ihm noch eine einfache aber schöne „Kuriosität“ im großen Teleskop zu zeigen und stellte NGC2169, die „kosmische 37“ ein, die auch Hubertus noch nicht beobachtet hatte. Nach kurzem Überlegen und meiner Erklärung, dass die 37 auf dem Kopf stehen würde, erkannte er diese dann auch recht schnell und war erstaunt von dem schönen Anblick.

Gern hätte er an diesem Abend noch einen Blick auf Saturn geworfen, aber als wir ihm sagten, dass es noch bis in die frühen Morgenstunden dauern würde, bis man ihn beobachten könne und ihm auch langsam kalt wurde, verabschiedete er sich und wünschte uns noch viel Erfolg bei der weiteren Beobachtung. Is doch immer wieder schön, wenn man interessierten „Weltraumtouris“ die Schätze des Himmels zeigen und erklären kann.

Nachdem wir die Justage des großen Newton am Stern nochmal überprüft und gerichtet hatten wollte ich gern noch einen Blick auf M42 werfen, bevor wir mit der an NGC1275 begonnenen „Neue-Weltwunder-Tour“, fortfahren wollten. Im 31ger Nagler sieht der riesige Gasnebel einfach fantastisch aus. Die Schwingen komplett geschlossen und mit unzähligen Nebelfilamenten gespickt lag das Teil vor mir – irre schön. Im 12er Nagler fiel mir dann plötzlich noch was auf: Farbe! Jau, das erste Mal, dass ich an M42 Farbe sehe. Und zu meiner Überraschung nicht nur ein zartes Grün im kompletten „Hauptbereich“ bis zu den Schwingen, nein, sogar leichte Rot/Orange-Töne kann ich an einem Übergang nahe des Zentrums wahrnehmen. Letzteres allerdings nicht permanent, aber doch immer wieder genau an der gleichen Stelle, sodass ich Einbildung ausschließen kann. Da Hubertus ein Filterrad am Newton verbaut hat, konnte ich noch eine schönes Feststellung machen. Mir war zwar bekannt, dass der Nebel mit UHC und OIII oder auch ohne Filter immer etwas anders aussieht, wirklich „studiert“ hatte ich das bisher aber nicht, da es ja auch jedesmal ´ne Weile dauert, bis man die Filter im Okular gewechselt hat, wenn man nicht den Luxus eines Filterrades oder -schiebers geniessen kann. Leider hatte Hubertus keinen UHC-Filter im Rad, aber das hin und her zwischen ungefiltert und OIII war schon sehr interessant. Da gibt es im Bereich einer Schwinge eine deutliche OIII-Emission, die ohne Filter zwar zu sehen ist, aber sonst nicht weiter auffällt. Mit OIII -Filter hingegen hebt sie sich richtig deutlich vom Rest des Nebels ab. Also, auch an bereits bekannten Objekten kann man doch immer noch wieder neues entdecken.

























Die genaue Reihenfolge der nachfolgenden Objekte, die wir beide zum größten Teil noch nicht auf der Netzhaut hatten, bekomme ich nicht mehr zusammen, aber egal. Ich fahre einfach mal fort und zwar mit der für mich größten Überraschung des Abends. Da Hubertus außer einem OIII- auch einen h-beta-Filter im Filterrad montiert hatte, wollte ich gern mal nach dem Pferdekopfnebel schauen. Schnell war die Stelle unter Alnitak eingestellt und dank des h-beta-Filters tauchte auch der rote Gasnebel IC434 als schwach leuchtendes graues Wölkchen gleich im Gesichtsfeld des 31ger Naglers auf. Ich war schon sehr überrascht darüber, die deutlich der Nebel zu sehen war auch die scharf begrenzte östliche „Abbruchkante“ des Nebels, wie man sie schon auf hunderten Fotos gesehen hat, konnte man deutlich erkennen. Ein kurzer Schwenk über diese Kante und da tauchte eine deutliche schwarze Einbuchtung darin auf – die Dunkelwolke B33, besser bekannt als der Pferdekopfnebel. Ich war schon ziemlich von den Socken, diesen berühmten Nebel endlich einmal visuell beobachten zu können. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er, bzw. IC434 so gut zu sehen sein würde. Als ich dann den h-beta-Filter rausdrehte und ungefiltert auf IC434 starrte, war da nichts ausser gähnender Leere und den Sternen, kein Nebel mehr zu sehen. Nach ein paar Mal rein und wieder rausdrehens des h-beta-Filters konnte man dann IC434 auf ohne Filter gerade so erahnen. Aber wenn ich ganz ohne Filter an die Suche nach IC434 gegangen wäre, hätte ich den bestimmt nicht gefunden, geschweige denn, den davor liegenden Pferdekopfnebel. Den Pferdekopf als solchen konnten Hubertus und ich nicht wirklich erkennen, aber die dunkle Bucht in Form eines länglichen Halbkreises war gut zu sehen. Das bisschen Nebel unter der Schnautze des Pferdes reichte wohl nicht aus, um die komplette Pferdekopfform zu erkennen. Aber das fand ich nicht weiter schlimm. Ich hatte einfach nicht damit gerechnet, wie gut so ein h-beta-Filter da funktionieren würde. Ich wußte schon, dass dieser Filter für den Pferdekopf, wie auch für den Californianebel sehr hilfreich sein soll, aber da ich selbst einen solchen Filter nicht besitze, konnte ich die Erfahrung selbst noch nicht machen. An M42 bringt dieser Filter im übrigen garnichts.




























Weiter ging es mit NGC2174 und 2175 zwischen Orion und den Zwillingen. Letzteres Objekt ist ein offener Sternhaufen, der aber so „offen“ ist, dass wir ihn erst gar nicht fanden. Nur mit Hilfe des OIII-Filters konnten wir NGC2174 entdecken, der hinter (oder vor?) dem offenen Sternhaufen liegt. Interessant zu beobachten, wenngleich mich eigentlich nur der Nebel wirklich interessierte. Bis auf wenige Ausnahmen find ich offene Sternhaufen eher langweilig.

Etwas nördlich von diesem NGC-Pärchen findet sich ein weiteres interessantes Paar, wenngleich auch wieder „nur“ offene Sternhaufen – M35 und NGC2158. Der M-Haufen wird ja des öfteren in BB´s erwähnt, viel spannender fand ich aber schon immer den benachbarten viel schwächeren, mit ca. 11.000 Lj auch ca. 4x so weit entfernten NGC-Haufen. Da wird das Auge viel mehr gefordert als bei dem „grellen“ M35.

Im Anschluss ging es weiter zu PK 204+14.1, dem Medusanebel. Hubertus hatte ihn noch nicht beobachtet, ich zuletzt vor drei Wochen mit meinem 8“er Dobson. Wie zu erwarten war die Sichelform mit 16“ viel deutlicher wahrzunehmen, als mit dem kleineren Dobson. Aber auch mit 16“ zeigte sich, wie wichtig ein OIII-Filter bei der Beobachtung sein kann.

Auch am nächsten Objekt macht sich ein OIII-Filter ganz gut, wenn gleich er da aber nicht unbedingt von Nöten ist. Die Rede ist von NGC2438, einem ca. 1' kleinen planetarischen Ringnebel im Sternbild Puppis (Achterdeck des Schiffs), der sich am Randbereich des offenen Sternhaufens M46 befindet – ein sehr schönes Duo, wie ich immer wieder finde, auch ohne OIII-Filter, aber mit kommt der Kringel eben deutlicher rüber. Der Rauchkringel ist erst bei höherer Vergrößerung als solcher deutlich zu erkennen.

Für die nächsten vier Objekte schwenkten wir den Tubus des 16“ers nochmal in Richtung des Sternbilds Einhorn, da ich nochmal versuchen wollte den Konusnebel an der Spitze des Weihnachtsbaumhaufens NGC2264 aufzusuchen. Nachdem ich mich bei der Identifizierung des Weihnachtsbaums im Gegensatz zur letzten Beobachtung vor drei Wochen erstmal schwer getan hatte, konnten wir tatsächlich etwas von der Dunkelwolke des Konusnebels erhaschen. Den kompletten Konus konnten wir aber beide nicht identifizieren. Da wir schonmal in der Gegend waren, machten wir auch noch einen Abstecher zu NGC2261, Hubbles variablem Nebel, der zwar im Laufe der Jahre seine Form kaum verändert, wohl aber die Leuchtdichteverteilung. Die kometenhafte Form des Nebels war gut zu erkennen, wie auch etwas Struktur. Ein Stück südlich dieser drei Objekte befindet sich noch ein Emissionsnebel mit der NGC-Bezeichnung 2170. Dort hielten wir uns aber nicht sehr lange auf, da dieses und zwei weitere benachbarte Fleckchen nur schwach zu sehen waren und uns nicht so vom Hocker hauten.

Genug der Nebel wollten wir uns nun noch etwas der Welt der Galaxien widmen. Im Löwen würden noch einige neue Weltwunder auf uns warten, auf dem Weg dahin machten wir aber erst mal noch Halt im Sternbild Luchs bei der schönen Spiralgalaxie NGC2683 – auch als „UFO-Galaxie“ bekannt. Diese schöne Gx haben wir beide noch nicht beobachtet und waren etwas überrascht darüber, wie hell und groß sie erscheint. Ein schöner Anblick, bestimmt nicht erst ab 16“.

Nun ging es zur weiteren Galaxienjagd auf zum Löwen, wo wir zuerst die Gruppe um M95,96 und 105 und die benachbarten NGC´s 3371 und 3384 auf´s Korn nahmen. Schön diese Galaxien nach einem Jahr mal wieder zu Gesicht zu bekommen. Vom Leo-Triplet M65, 66 und NGC3628 aus schwenkten wir nochmal Richtung Westen, wo uns noch NGC3489 und 3377 über den Weg liefen. Hickson 44 im Hals des Löwen wußte auch wieder zu gefallen, wobei ich mich mit der Erkennung der schwachen NGC3387 doch sehr schwer tat – zu deutsch, ich hab sie diesmal nicht gesehen … Außer der Kälte merkte ich auch, dass mich die Konzentrationsfähigkeit langsam verließ. Bei der Galaxienvielfalt im Löwen zeigte sich auch mein großes TriAtlas-Kartenwerk wieder als sehr nützliches Tool. Is zwar schon heftig einen großen DIN A4 Ringordner mit ca. 300 Seiten in Klarsichthüllen mit rumzuschleppen, aber manchmal ist eine detailiertere Karte doch sehr von Vorteil.

Während ich ´ne kleine Fotorunde mit meiner EOS schoss, gab´s auch noch fast ein Unglück in der Sternwarte. Hubertus hatte den Wasserkocher angestellt, um mit heißem Wasser seinen Kaffebecher vorzuheizen. Während wir draußen bei den Teleskopen standen, fing das Wasser an zu brodeln und plötzlich gab es einen lauten Schlag. Ich konnte von meiner Position garnicht in die Hütte hineinschauen, aber Hubertus stürtzte hastig hinein, da er erst ein Feuer vermutete. So sah es nämlich auch erst aus, als das Licht der Rotlichtlampe vom Tisch durch den Nebel in der Hütte schimmerte - der Wasserkocher hatte sich verselbständigt und war mit seinem kochend heißen Inhalt auf den gefrorenen Boden gefallen, von wo eine dichte Wolke Wasserdampf aufstieg. Glücklicherweise ist sonst nichts passiert. Alle Gerätschaften und die Elektrik sind ohne Schaden geblieben.




























Zwischdurch machten wir auch den großen Refraktor mal startklar, um Saturn einen Besuch abzustatten. Aber da dieser noch immer nicht sehr hoch am Himmel stand und das Seeing sich auch nicht verbessert hatte, gaben wir die Beobachtung des Ringplaneten sofort wieder auf. Schade, ich hätte doch zu gern auch mal versucht den großen Sturm der da momentan wütet visuell zu Gesicht zu bekommen.

Ich wollte gerade meine Plünsen einpacken, als ein zufälliger Blick auf die Region um die Sternbild er Rabe und Becher fiel. Im TriAtlas ist genau zwischen den beiden Sternbildern ein Objekt (genauer zwei) mit den Katalognummern NGC4038 und 4039 eingezeichnet. Das allein hätte nun nicht ausgereicht mich am einpacken zu hindern, der Objektname, der aber noch dabei stand ließ mich aber plötzlich sehr Neugierig werden. Bei diesen beiden NGC´s handelt es sich nämlich um ein nicht eben unbekanntes Objekt, nämlich der Antennengalaxie, die ich auch schon auf unzähligen Fotos bestaunt habe. Die wollte ich nun doch gern mit dem Newton noch anfahren, bevor ich gen Heimat aufbrechen wollte. Hubertus war sofort dabei und nach kurzer Suche hatten wir das Objekt auch im Blickfeld. Die „Fühler“ oder „Antennen“ konnten wir wahrlich nicht erkennen, wohl aber den hellen Teil der beiden inneinander verwobenen Galaxien mit der kleinen Einbuchtung, die man auf den Fotos auch gut erkennen kann. Um sicher zu gehen schaute ich noch eben auf meinem Handy nach, indem ich mir ein Foto des Objekts aus dem Internet lud anhand ich die Sternkonstellation mit der im Teleskop verglich. Die Dunkeladaption war dadurch natürlich futsch und es dauerte auch eine Weile, bis ich die beiden NGC´s wieder entdecken konnte, obwohl sie ja durch die Nachführung der Montierung nicht aus dem Blickfeld gewandert waren. Aber ich wollte eben ganz sicher gehen, ob wir da wirklich dieses berühmte Objekt erfolgreich gesichtet hatten. Ohne weitere Infos zum Objekt waren Hubertus und ich doch sehr überrascht darüber, wie relativ hell dieses Galaxienduo im 16“er doch ist.

Nun war es aber an der Zeit den Heimweg anzutreten. Nachdem wir noch ´ne „Gute Nacht Zigarette“ geraucht hatten und schon davon sprachen uns hoffentlich beim nächsten oder übernächsten Neumondwochenende wiederzusehen, machte ich mich überglücklich auf die Heimreise, wo nach dem Auspacken noch eine sehr schöne Überraschung auf mich wartete. Meine Frau hatte in weiser Voraussicht, dass ich sicher durchgefroren nach Hause kommen würde, mein Bett bereits mit unserem Wärmschaf (Wärmflasche im Plüschschafpelz) vorgeheizt, sodass ich mich in ein schön kuschelig warmes Bett igeln konnte und die Beo-Nacht für mich so noch einen wunderbaren Abschluss hatte, ohne bibbernd einschlafen zu müssen. Hach, is sie nich lieb, mein holdes Weib?